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Prozesse · KI-Agenten

Digitale Sachbearbeiter für die Arbeit, die liegen bleibt.

KI-Agenten übernehmen wiederkehrende Prozesse zwischen Ihren Systemen, mit klaren Regeln, Freigaben und einem Protokoll, das jede Aktion nachvollziehbar macht.

Definition

Was ist ein KI-Agent?

Ein KI-Agent ist ein digitaler Sachbearbeiter für einen wiederkehrenden Prozess: Er liest Eingaben (eine E-Mail, ein Formular, einen Datensatz aus dem ERP), trifft nach definierten Regeln eine Entscheidung oder erstellt einen Entwurf, und schreibt das Ergebnis in Ihre Systeme. Anders als ein Chatbot führt er kein offenes Gespräch, sondern erledigt einen konkreten Arbeitsschritt, den heute ein Mensch manuell zwischen mehreren Programmen ausführt.

Typische Einsätze

Wo Agenten im Betrieb den größten Hebel haben.

Angebotserstellung aus Anfragen

Der Agent liest eingehende Anfragen, gleicht sie mit Ihrer Preisliste ab und erstellt einen Angebotsentwurf zur Freigabe.

Rechnungs- und Mahnlauf

Fällige Rechnungen werden erkannt, Mahnungen nach Ihren Regeln erstellt und verschickt, inklusive Protokoll.

E-Mail-Triage & Antwortentwürfe

Eingehende Post wird kategorisiert, dringende Fälle markiert, Routineanfragen bekommen einen Antwortentwurf.

Datenübertragung zwischen Systemen

Was heute per Copy-Paste zwischen ERP, CRM und Excel wandert, überträgt der Agent automatisch und protokolliert jeden Schritt.

Wiederkehrende Berichte

Wochenberichte, Umsatzübersichten, Statusmeldungen: zusammengestellt und verschickt, ohne dass jemand daran denken muss.

Technik

Wir bauen auf offene Automatisierungssoftware.

Wir arbeiten mit einer Open-Source-Automatisierungsplattform mit über 400 fertigen Konnektoren zu ERP-, CRM-, E-Mail-, Kalender- und Buchhaltungssystemen. Sie ist self-hostbar: Workflows und Daten können auf Ihrer eigenen Infrastruktur laufen statt auf einer fremden SaaS-Plattform. Das Ergebnis für Sie: kein Vendor-Lock-in, planbare Kosten, und im Zweifel die Möglichkeit, den Betrieb selbst zu übernehmen.

Leitplanken

Agenten mit Grenzen, nicht mit Blankovollmacht.

Freigaben

Kritische Schritte (Versand, Zahlung, Löschung) laufen nur nach Bestätigung durch einen Menschen.

Protokoll

Jede Aktion des Agenten ist nachvollziehbar: wer, was, wann, aus welcher Quelle.

Definierte Grenzen

Der Agent tut genau das, was im Prozess definiert ist, nicht mehr. Unklare Fälle gehen an einen Menschen.

Häufige Fragen zu KI-Agenten

Was ist ein KI-Agent?

Ein KI-Agent ist ein digitaler Sachbearbeiter für einen wiederkehrenden Prozess: Er liest Eingaben (E-Mail, Formular, Systemdaten), trifft nach definierten Regeln eine Entscheidung oder erstellt einen Entwurf, und schreibt das Ergebnis in Ihre Systeme. Anders als ein Chatbot führt er keine offenen Gespräche, sondern erledigt einen konkreten Arbeitsschritt.

Was ist der Unterschied zwischen KI-Agent und Chatbot?

Ein Chatbot beantwortet Fragen im Dialog. Ein KI-Agent arbeitet einen Prozess ab, mit oder ohne Dialog: Angebot erstellen, Rechnung prüfen, Daten übertragen. Ein Chatbot kann intern ein Werkzeug eines Agenten sein, aber der Agent ist auf ein Ergebnis ausgerichtet, nicht auf ein Gespräch.

Für welche Prozesse eignen sich KI-Agenten?

Am besten für Prozesse, die regelmäßig anfallen, klaren Regeln folgen und heute manuell zwischen Systemen erledigt werden: Angebote, Rechnungsläufe, E-Mail-Sortierung, Berichte, Datenübertragung. Einmalige oder stark subjektive Entscheidungen eignen sich weniger.

Was kostet ein KI-Agent?

Einrichtung typischerweise 1.500–3.500 € je Prozess, Betrieb ab ca. 150–400 € pro Monat je nach Umfang und Systemanbindungen. Die genaue Zahl hängt davon ab, wie viele Systeme angebunden werden müssen, das klären wir in der Potenzialanalyse.

Welche Automatisierungssoftware setzen Sie ein?

Wir arbeiten mit einer Open-Source-Automatisierungsplattform mit über 400 fertigen Konnektoren zu gängigen Systemen (ERP, CRM, E-Mail, Kalender, Buchhaltung). Sie ist self-hostbar, das heißt Workflows und Daten können auf Ihrer eigenen Infrastruktur laufen. Wir bauen darauf, statt proprietäre Blackbox-Tools zu verwenden, das vermeidet Vendor-Lock-in und hält die Kosten planbar.

Ist die Automatisierungssoftware DSGVO-konform?

Die Software selbst ist ein Werkzeug, die DSGVO-Konformität hängt vom Betrieb ab. Self-hosted auf EU-Servern oder Ihrer eigenen Infrastruktur ist sie so datenschutzkonform einsetzbar wie jede andere Software, die Sie selbst kontrollieren. Für die angebundenen Drittsysteme schließen wir die nötigen Auftragsverarbeitungsverträge ab.

Was passiert, wenn der Agent einen Fall nicht kennt?

Er rät nicht. Fälle außerhalb der definierten Regeln werden markiert und an einen Menschen übergeben, statt eine falsche Entscheidung zu treffen. Das ist eine bewusste Leitplanke, keine Ausnahme.

Wie lange dauert die Einrichtung eines Agenten?

Für einen einzelnen, klar abgegrenzten Prozess in der Regel 1–3 Wochen: Prozess aufnehmen, Workflow bauen, mit echten Fällen testen, dann live, zunächst oft mit Freigabe-Schritt, später bei Bedarf vollautomatisch.

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